Montagskiller

Die Woche beginnt sehr funky mit einem Stück aus dem Jahre 1968 erschienen bei Crazy Horse einem Sublabel von Capitol. Vic Waters and the Entertainers haben damals ein für heutige Ohren verdächtiges Stück aufgenommen. Aber auch hier gilt hinsetzen, Ruhe bewahren, zuhören, den historischen Kontext nicht vergessen und alles wird gut.

Vic Waters and The Entertainers playing at James Brown’s Soul City in Atlanta in early 1969

„The record in question ‘I’m White – I’m Alright’ by Vic Waters and the Entertainers was seen by some (apparently people that didn’t actually listen to the record) as a misguided, racist rant. The other folks, the ones that took the time to get past the title, and with a little bit of perspective under their belt, recognized the tune as an “answer” record of sorts (to JB’s ‘Say It Loud I’m Black and I’m Proud’).

Vic Waters and the Entertainers were a white showband that were pretty big stuff in Tampa Bay, FL during the 60s.“ Den ganzen Text gibt es hier.

Mittwochsbeat

Am vergangenen RSD habe ich die limitierte 2010er Re-Issue des quasi Debüt Albums von The Times „Pop Goes Art“ eingeheimst. Diese Neuauflage ist auf Cherry Red Phonograph in coloured splattered Vinyl erschienen und bringt noch drei Bonustracks mit, von denen der Alternativtake des Openers „Picture Gallery“ meiner Meinung sogar noch besser ist (mehr Echo, mehr Psych, üblerer Sound). Der offiziellen Album Version könnt Ihr hier lauschen:

http://youtu.be/LTuKxdvK2-I

Die ganze Scheibe ist ein Traum in Anfang-80er-LowFi-ModPopBeat. Der Sound der Aufnahme und das Songwriting lässt die Wurzeln dieser Combo / des Projektes erkennen: Ed Ball von den Television Personalities ist der Kopf der Truppe. Und The Jam, insbesondere auf der nächsten Scheibe „This is London“, eine unüberhörbare Inspiration.

Wie auch immer, direkt im Laden habe ich 23 Euro für die Scheibe hingelegt, bei discogs gibt es sie ovp(!) weitaus günstiger (und bereits gespielt natürlich teurer). Dennoch bereue ich den Kauf in keinster Weise: „Support Your local Record Dealer!“

Record Store Day 2014

Sieh Dir die Tweets von @SpinningWheelHH an: https://twitter.com/SpinningWheelHH/

Montagskiller

Heute mal keine Single, sondern ein Blick auf eine besondere Form der Modenschau.

Kostenlos und umsonst

Heute ist wieder Test Pressing Tuesday bei ACE und es gibt ein wirklich schönes Stück Musik – Paul Murphy´s „Return of Jazz Club“. ACE verschenkt 5 Exemplare und die gibt es hier.

Montagskiller

Heute gibt es zum Frühstück ein Cover von Mike Pedicin aus dem Jahre 1961, erschienen bei Federal. Das Original stammt von Shorty Lang, 1956 bei RCA Victor. Das Cover gefällt mir allerdings besser als das Original.

Kommende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Anläßlich des kommenden Record Store Day am 19. April hat sich die Musikzeitschrift Visions etwas besonderes einfallen lassen. In der aktuellen Ausgabe (April 2014) findet sich ein wirklich interessanter 70seitiger Special zum Thema Vinyl und es gibt eine DVD mit dem Dokumentarfilm „Sound it Out“ kostenfrei dazu. Der Film berichtet über den letzten überlebenden unabhängigen Plattenladen im Nordosten Englands und seinen exzentrischen, skurrilen, fanatischen Kunden. Kaufen!

Liebe Liebende …

… ein kleines Schmankerl zum Wochenende aus dem Jahr 1966.

La Noire

Die ersten zwei Folgen der R&B Blaster Reihe „La Noire“ von Rocket Records aus Frankreich sind heute angekommen, Folge 3 erscheint Mitte April. Hammertitel und extrem schöne Covergestaltung. Wird bei der nächsten Tanzveranstaltung aufgelegt.  Ich schwör …

la_noire_vol_1

Paul Weller macht in Mode

Die Ikone der Mod Bewegung, Paul Weller, hat zusammen mit Phil Bickley das Modelabel „REAL STARS ARE RARE“ gegründet.  Wer jetzt aber 1964er Mod Streetwear erwartet, wird enttäuscht.  Es gibt sehr schöne und elegante Stücke, die sehr stilvoll daherkommen. Weitere Infos gibt es hier

Und zur lässig-eleganten Mode gibt es noch ein entspanntes Stück Musik.